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Stefan Krämer, Sündenbock

Stefan Krämer

Fußball ist ein zynisches Drecksgeschäft und der 1. FC Magdeburg auch einfach nur ein stinknormaler Proficlub, der mit seinem Medienpartner in diesem Spiel ganz munter mitmischt. Jüngster Beleg: Die Entlassung von Cheftrainer Stefan Krämer und die, nun ja, journalistische Begleitung der ganzen Angelegenheit durch die Magdeburger Tagespresse. Es ist schon manchmal irre, auf wie vielen verschiedenen Ebenen man gleichzeitig wütend sein kann.

Fangen wir mal mit den Fakten an, meistens hilft das ja, die eigene Emotionalität ein bisschen runterzukochen und die Dinge einzuordnen. Der FCM entlässt den Trainer nach einer durchwachsenen und inkonstanten Hinrunde, die der Club mit 26 Punkten, 25:19 Toren, sechs Siegen, acht Unentschieden und fünf Niederlagen auf dem zehnten Tabellenplatz abschloss. Dazu kam dann noch das erste Spiel der Rückrunde, das mit neun Mann und einem zweimaligen Ausgleich nach Rückstand 2:2 endete. Zum Zeitpunkt der Trainerentlassung fehlen also noch 18 Punkte auf das vom Sportchef vor Beginn der Punkterunde nach außen kommunizierte Saisonziel “Klassenerhalt”. Bei 18 noch ausstehenden Partien. Soweit, so einfach. Und so unverständlich für mich, “puckeln jeh’n”-Romantik hin, “Magdeburger DNA”-Worthülsen und Drei-Jahres-Plan-Opium für’s Volk her. Aber okay, geschenkt. Für die sportliche Bewertung der Dinge sind andere Menschen zuständig.

Interessant und ärgerlich wird es für mich eher, wenn man sich zwei Texte anschaut, die vom Medienpartner nach dem Braunschweig-Spiel und nach der Demission von Stefan Krämer veröffentlicht wurden und die ich hier aus Gründen nicht auch noch verlinken werde. Knapp drei Stunden nach Abpfiff der letzten Partie des Jahres wird wenig subtil die Trainerfrage gestellt und eine “klare und harte Analyse” seitens des Sportchefs angekündigt. Klar, kann man alles machen, nur fällt es mir schwer, zu glauben, dass so ein Beitrag mit dem Subtext “Trainer steht deutlich zur Disposition” einzig und allein als Begleitberichterstattung zu dieser Partie entsteht. Ich persönlich hatte beim Lesen eher den Eindruck, dass da schon Entscheidungen gefallen waren, und zwar unabhängig vom Ergebnis des letzten Spiels, und dass deren Verkündigung jetzt einfach noch mal vorbereitet werden sollte. Ich meine, was für eine “klare und harte Analyse” der Hinrunde soll das denn sein, an deren Ende gut 24 Stunden später die Freistellung von Stefan Krämer steht?

Dann erscheint ein zweiter Beitrag, angekündigt als “ausführlicher Artikel zum Thema”, in dem zwar auch viele kluge und richtige Dinge stehen, der aber vor allem eins macht: Stefan Krämer als allein Verantwortlichen für die insgesamt eher unbefriedigende Hinrunde +1 hinzustellen. Und das ist nach meinem Dafürhalten schon relativ harter Tobak, weil in diesem Text, einem sportjournalistischen Beitrag, für mich die mit (!) entscheidenden Fragen eben nicht gestellt werden, nämlich: Wer ist denn für die Zusammenstellung des Kaders und die Verpflichtung des Trainers verantwortlich? Wie sehen denn da Bilanz und Analyse aus?

Klar, es ist natürlich immer einfach, den Trainer als schwächstes Glied der Kette an den Marterpfahl zu binden. Das Volk hat seinen Schuldigen, die Webseite die Klicks und hey, ein Kommentar zum Thema, der die eigene Berichterstattung noch legitimiert und untermauert, ist auch noch drin, während die, die an der Situation auch (!) ihren Anteil haben, zunächst mal auf jemand anderen zeigen können. Coole Sache, alle sind zufrieden, jippijeiho.

Meine Fresse. Ernsthaft?

Ich habe mir die Mühe gemacht, mal nachzuschauen und nachzuhören: Ende Mai wurde Stefan Krämer als neuer Trainer vorgestellt, am 21.5., um ganz genau zu sein. Zur Verpflichtung hieß es seinerzeit:

“In den Gesprächen mit Stefan Krämer hat sich manifestiert, dass wir eine gemeinsame Spielphilosophie verfolgen, welche durch die Werte des 1. FC Magdeburg getragen werden soll. Wir freuen uns auf einen akribischen Cheftrainer, welcher seine Leidenschaft für den Fußball auf die Mannschaft übertragen und mit einem jungen und hungrigen Team arbeiten wird“, so Maik Franz, Leiter Lizenzspielerabteilung des 1. FC Magdeburg.”

Am 5.6. wurden dann die ersten Spielerverpflichtungen bekanntgegeben. Sirlord Conteh, Dominik Ernst, Brian Koglin, Jürgen Gjasula, Anthony Roczen und Leon Bell Bell wurden als Zugänge vorgestellt, dazu kamen unsere Nachwuchskicker. In Podcast-Folge 130 (so ungefähr bei Minute 12:43) erzählte uns der Trainer, dass der Großteil des Kaders schon stand, bevor er selbst verpflichtet wurde. “In dem Moment, als der Kontakt zustande kam, war eigentlich der Großteil des Kaders schon zusammen”, sagte Krämer wörtlich. Und weiter: “So richtig aktiv mitgewirkt habe ich eigentlich nur noch an den Transfers von Gjasula, Bomheuer, Kvesic, alle anderen waren eigentlich schon da.”

Okay. Wenn das so stimmt, ergibt auch die Forderung Krämers nach Verpflichtungen in der Winterpause Sinn. Ist doch klar, dass ich mir als Trainer wünsche, dass der Kader mit Spielern ergänzt wird, die zu meiner Spielidee passen. Noch dazu, wenn ich vorher mit einer Mannschaft gearbeitet habe, die ich selbst nur in Ansätzen mit zusammenstellen konnte. Und ja, klar, natürlich wusste Stefan Krämer, worauf er sich einlässt und wie der Kader aussehen würde, als er selbst unterschrieb. Das ändert jetzt für mich aber erstmal nichts an der Tatsache, dass der Wunsch nach weiteren Ergänzungen völlig legitim ist. Es dann so darzustellen, dass ebenjener Wunsch bei den Verantwortlichen nicht ganz so gut ankam (und offenbar mit zur Trennung beitrug, was ich da aber jetzt hineininterpretiere), ohne das mal ein bisschen einzuordnen ist, nun ja, bestenfalls gewagt. Und richtig zynisch wird es, wenn dann noch zu lesen ist, dass ja Bomheuer und Kvesic nach ihren verletzungsbedingten Ausfällen langsam wieder zu Optionen werden. Zwei der drei Spieler also, die Krämer haben wollte und auf die er in der gesamten Hinrunde so gut wie gar nicht zurückgreifen konnte.

Um mal einen Vergleich aus einem anderen Bereich zu bemühen: Im Prinzip fühlt es sich für mich so an, als hätte ein Formel-1-Team einen neuen Fahrer verpflichtet, ein für die eigenen Ambitionen nicht ausreichend konkurrenzfähiges Auto hingestellt, selbigen Fahrer dann nach der Hälfte der Rennen entlassen und ihm medial noch ein “Du hast es halt nicht gebracht” mitgegeben. Das ist für mich ganz, ganz schlechter Stil.

Um das nicht falsch verstanden zu wissen: Natürlich, selbstverständlich, hat auch Stefan Krämer seinen Anteil an der bisherigen Punkteausbeute und am Auftreten des Teams. Er hat die Mannschaft trainiert, eingestellt und die Spiele mit ihr bestritten. Und klar gab es da viele Dinge, die anders hätten laufen können, alles keine Frage. Es aber so zu drehen, dass Krämer nun der große, alleinige Sündenbock ist, finde ich absolut ungebührlich. Das gehört sich nicht.

Die sportliche Leitung hat nach allem, was ich wissen kann, den großen Teil des Kaders zusammengestellt. Sie hat einen Trainer dazu verpflichtet, von dem man weiß, was für einen Fußball er spielen lassen will und wofür er steht. Man war der Ansicht, dass das passt, siehe Zitat oben. Wenn man sich dann im Winter vom Trainer trennt, weil man der Meinung ist, dass Entwicklungsziele gefährdet seien (also, perspektivisch der Drei-Jahres-Plan und kurzfristig der Klassenerhalt), gehört zur Analyse auch, das eigene Handeln zu hinterfragen. Oder hinterfragen zu lassen. Kann ja auch produktiv sein, sowas. Nur braucht es dazu eben auch einen Medienpartner, der sich das traut. Schade, dass es einen solchen in Magdeburg offenbar nicht gibt.

Ich habe fertig. Besinnliche Weihnachten.

27 Kommentare

  1. Als absolut außenstehender SGD Fan gebe ich dem Verfasser grundsätzlich recht, allerdings war für mich die Verpflichtung dieses Trainers schon nicht nachvollziehbar. Wenn man sich seine Vita ansieht, ist er auf seinen letzten Stationen immer mit viel Euphorie gestartet und dann nach mehr oder weniger Zeit gescheitert. Ich konnte auch die positiven Reaktionen einiger FCM Fans nicht nachvollziehen.
    Aus meiner Sicht kündigt dieser Trainer viel an und es wird selten etwas daraus.
    Und mal nur der Gedanke: ist ja eben ein Trainer in Cottbus frei geworden, wenn es da mal nicht einen Zusammenhang gibt ;-).
    Ich wünsche Euch trotzdem viel Erfolg, dann sehen wir uns (leider) nächstes Jahr zu packenden Spielen.

    • Hände aus den Taschen !
      Bei uns im Freundeskreis und in unserem Fanclub wurde die Trainerentlassung begrüsst. Einer Hauptgründe war, das Herr Krämer ständig die Hände in den Taschen hatte! Beim Heimspiel gegen Ingolstadt gefühlte 90 min. !!! Wenn Du als Chef mit den Händen in den Taschen an deine Mitarbeiter Anweisungen gibt’s, wird die Arbeitsleistung bei max. 60 % liegen. Jeder kann nachgooglen was es bedeutet mit den Händen in den Taschen zu arbeiten.
      Gestern und heute in der Volksstimme waren die ersten Bilder vom neuen Cheftrainer sehen ! Ihr wisst schon : Er hatte die Hände in den Taschen !!! Was soll ich dazu sagen. Wenn wir als Clubfans beim einklatschen zum FUSSBALLCLUB MAGDEBURG die Hände in den Taschen lassen und die Faust vergessen , wie stehen wir dann da …. Also Hände aus den Taschen und siegen. Gruss Wolfram aus MD von Fanclub Urste Teiten aus Block 2

  2. Für das, was da gerade passiert, gibt es nur einen Satz: Der Fisch fängt immer vom Kopf an zu stinken. M.K. und M.F. haben immer wieder auf verschiedenen Ebenen kommuniziert, dass sie (und im Grunde nur sie und ein ganz kleines bisschen der jeweilige Trainer) verantwortlich sind für die Transferpolitik des Clubs. Im Ergebnis stellen sie sich gerade ein Armutszeugnis aus, das in letzter Konsequenz dazu führen müsste, dass sie ihren Hut nehmen. Ich fürchte allerdings, dass es dann mit uns steil bergab geht, weil jedenfalls M.K. durch seine Arbeit maßgeblich dazu beigetragen hat, dass es uns gut geht. BWG und trotzdem ein fröhliches Weihnachtsfest
    Sven

  3. Das ist genau meine Meinung. Kallnik und Franz wollen einfach von den eigenen Fehlern ablenken und haben mit dem Trainer einen Sündenbock gefunden.

  4. Der Art egoistisch denken,einen Kader “zusammenschmeißen”(ob wohl das nicht zu den Aufgeben der folgenden zwei gehört) und dann vom Trainer Wunder erwarten und sich in eine überdimensionierte Traumblase begeben können sich nur Kallnik und Franz,was da in der 3.Liga gerade noch so funktionieren “kann” und Amateuerdenken ist.

    Wenn man jedoch ambitioniert ist von Beginn an oben mit zuspielen sowie intern den 3-Jahresplan schon auf 1 Jahr zu reduzieren und wieder direkt auf zusteigen,hätte man sowohl letzte Saison in Persona- Oenning als auch diese- Krämer welche beide bereits die 2.Liga kennen einfach Mal weit aus mehr in die Kader und Spielerplanung involvieren “müssen”!,was wiederum professionell ist.

  5. Ich kann nur Sven Ritoff zustimmen, verantwortlich für die derzeitige Misere sehe ich nur M.K. und M.F.
    Ich war beim Münsterspiel live mit meiner Familie dabei. Da war keine Leidenschaft um zu Kämpfen und um zu Siegen zu sehen,die Mannschaft war an diesem Abend leblos. Dieses konnte man wenigstens in Braunschweig wieder entdecken. Richtig bestrafen,müsste man Spieler, wie Sirlod Conteh,die mit ihren Übereifer und der daraus resultierenden Rote Karte, der Mannschaft und indirekt dem Verein schaden. Für all diese Dinge nur Stefan Krämer als Trainer verantwortlich zu machen, finde ich etwas zu billig, da müssen sich andere Verantwortliche sich auch mal an die berühmte Nase fassen und schauen ob sie alles richtig für den Verein und die Mannschaft entscheiden.
    In diesem Sinne für uns als Magdeburger Fans eine besinnliche Weihnachtszeit.

  6. Die Trainer Verpflichtung hat mich schon vor der Saison nicht überzeugt aber die Art und Weise wie hier wieder mit einem Menschen umgegangen wird ist mehr als beschämend. Aber das kennt Mann ja in Magdeburg siehe viele Spieler die uns verlassen haben. Da war bei einigen auch der Umgang so das ich mich ehrlich gesagt geschämt habe. Die Verantwortung liegt auch bei Franz und Kallnik und deren Entscheidungen und die waren nicht immer glücklich besonders bei Herrn Franz kann ich keine besonderen Verdienste feststellen. Aber das soll jeder für sich selbst beurteilen da ja Wollitz plötzlich in Cottbus nicht mehr Trainer ist hat die ganze Sache falls es zur Verpflichtung kommt doch einen sehr faden Beigeschmack.
    In diesem Sinne schöne Feiertage

  7. Stefan Krämer ist ein sympathischer Trainer aber ich habe keine Entwicklung und kein System erkannt , die Auftritte Vorfällen Auswärts waren gelinde gesagt eine Katastrophe , ob es nun unbedingt an ihm lag , werden wir in der Rückrunde mit einem neuen Trainer sehen , BWG und allen ein schönes Fest und einen guten Rutsch 🎆

  8. Danke Alex. Du schreibst mir aus der Seele. Ich bin nach wie vor sehr enttäuscht von meinem Verein. Da ist man sich im Sommer im Klaren und im Winter passt es schon nicht mehr? Welcher Trainer soll denn noch zu uns kommen bei solchen Aussichten? MK sollte als Vorgesetzter von MF ebenfalls hart analysieren. Die Bilanz von MF sieht nämlich mit einem Abstieg aus Liga 2 dürftig aus. Und ich kann die Mär von seiner Beteiligung am Aufstieg nicht mehr hören…

  9. Grundsätzlich stimme ich dort zu, wo es um die Mechanismen des Sports geht. Die waren in Magdeburg temporär mal andere. Allerdings dachte ich nach dem Spiel in BS, wie kann es sein, dass eine Mannschaft in zwei Spielen drei rote Karten kassiert? Und es stellte sich beim Nachdenken das Gefühl ein, das die Trainer-Mannschaft-Kommunikation nicht stimmen kann. Vielleicht haben die Karten also auch eine Rolle gespielt, als man sich gegen den Trainer entschied.

  10. Ein toller Beitrag und volle Zustimmung von mir. Für mich wird die weihnachtliche Vorfreude gerade sehr eingetrübt. Die Art und Weise der Freistellung geht nicht, schon garnicht vor Weihnachten. Bis Ende Winter hätte er die Chance bekommen sollen weiterzumachen. Grds war die Erlangung des Saisonziels unter ihm absehbar. Verbesserungen waren erkennbar: bspw. gegen Braunschweig im Hinspiel vor heimischen Publikum verloren, nun auswärts in Unterzahl unentschieden und dabei 2x aus dem Rückstand zurückgekommen. Der nächste Trainer muss zaubern können, um diese Aktion von M.F. und M. K. zu rechtfertigen.
    Ich werde Stefan Krämer vermissen, wie manch anderer und vermutlich die Mannschaft auch. Da bestand wohl ein super Verhältnis zu den Jungs. Alles Gute S.K.. Auch für die Blog-Schreiber. Super Arbeit, macht weiter.
    BWG aus dem Salzlandkreis

  11. Als erstes möchte ich sagen das ich die Entlassung nicht ganz nachvollziehen kann, da die gesetzten Saison Ziele nicht gefährdet waren. Ich hätte die Saison abgewartet und mal geschaut wo die Reise noch hingeht.
    Der Saisonstart war schwierig wie wir alle wissen. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir die Spiele gegen Bayern und Münster gar nicht gefallen haben und zu diesem Zeitpunkt die Mannschaft sich doch wohl auch gefunden hatte. Allerdings Vertraue ich Mario Kallnik In seinen Einschätzungen und bin gespannt auf Wollitz, vom Profil her passt er. Er entwickelt neue Spieler und hat auch die letzen Jahre gut bei Cottbus gearbeitet( auch im Abstiegsjahr 45pkt. mit der Truppe war ganz ordentlich)

  12. Ich kann mich der Gefühlslage des Verfassers des Artikels “nur der FCM” nur anschließen…Wer verpflichtet den Trainer…Wer stellt die Mannschaft zusammen? …Welche Werte wollen wir als FCM darstellen..Was unterscheidet uns überhaupt noch von den anderen Vereinen…?…einmal immer? …das war es wohl ERST einmal…
    Es fehlt tatsächlich eine kritische interne Auseinandersetzung bzw. einen richtigen Medien”partner” der keine Meldung “weichspühlt”…
    Trotzdem Blau-weiße Weihnachten… bis zum Sommer…Dirk Schuster oder Uwe Rösler… oder wer hat die DNA…

  13. Die sportliche Leitung bevor Herr Franz involviert war hat mir besser gefallen.
    Da gab es Pläne und Ziele, welche auch für den Fan nachvollziehbar waren. So ziemlich alles hatte eine gewissen Konstanz, man war geduldig. Investitionen/ Spieler wurden bewusst gewählt.
    Seither hat man sich der Schnelllebigkeit des Profifussballs sehr gut angepasst. Einkäufe wirken überhastet und unüberlegt. Hier zähle ich allerdings auch diese Trainerverpflichtung hinzu. Diese Art der sportlichen Leitung ist für den Verein und die sportlichen Ziele meiner Meinung nach nicht förderlich.
    Ich fänd‘ eine Rückkehr zu „alten“ Tugenden für Verein, Mannschaft und Fans sehr sinnvoll.

  14. Guten Abend auch wenn ich kein Magdeburg Fan bin aber mein Freund ist einer da er auch in Magdeburg geboren ist. Finde die Entscheidung für falsch die sollten es mal so sehen der Trainer hat die Mannschaft erst im Sommer übernommen wo stand davor magdeburg auf abstiegsplatz jetzt sind die auf 12 das ist viel wert und würde er noch da sein und die neue Session beginnt würde er viel erreichen aber nein die müssen ja so handeln ich finde es falsch echt.
    Sowas kenne ich bei meinen Verein den Schalkern da ist es auch so werden keine Punkte oder siege erreicht das man aufsteigt fliegt der Trainer der Vorstand müsste mal bei sich selber aufräumen.

  15. Dr. Friedrichs, Frank 23. Dezember 2019 um 22:45 Antworten

    Man sollte immer die Frage der Verantwortlichkeit hinterfragen. Und die gesamte Saisonplanung lag beim Führungsduo. Der Trainer könnte nur reagieren. Und dann noch das Saisonziel herauszugeben Klassenerhalt fand ich sowieso schon fragwürdig. Der Trainer liegt voll im Plan der von den Oberen herausgegeben wurde und wird freigestellt??????????? Zumal selbst ein Aufstieg noch machbar wäre. Also wenn dann bitte mit ehrlichen Karten spielen. Ich glaube das Duo MK und MF sind überfordert.
    Allen trotzdem besinnliche Tage und der Glaube an Besserung.

    Lg FF

  16. Ich bin mal gespannt , welcher Trainer im Sommer kommt . Ich kann den Jungs vor mir nur zustimmen . Es ist einfach nur traurig das Misserfolge immer nur am Trainer festgemacht werden. Da ist die Mannschaft fein raus . Und M.K. und M.F. sollten sich mal hinterfragen , ob Sie noch richtig am Platze sind. Da wird eine Mannschaft zusammen gestellt und dem Trainer gesagt, mach was daraus. Der Umgang mit Trainer Härtel war schon unterste Schublade , mit Oenning kein feiner Zug , aber bei Stefan Krämers Entlassung fällt mir nichts mehr zu ein. Nach dem Braunschweig-Spiel soll mir nochmal einer erzählen, keine Moral in der Mannschaft. … was ist mit der Moral in der Führungsetage??? In diesem Sinne, euch trotzdem schöne Feiertage.

  17. Gerade mal hier reingeschnuppert, schöner Beitrag. – Nach all dem, was unter anderem über den Medienpartner gestreut worden ist, zeichnete sich Krämers Ende in Magdeburg ja schon ab. Der Kommentar dort läßt auch vermuten, daß es da persönliche Befindlichkeiten gegeben hat und die Chance, Stefan Krämer “kaputtzuschreiben” gern wahrgenommen wurde.
    Mal nur gemutmaßt, aus der Vereinsführung hat jemand Vertraute in der Mannschaft und teilt denen mit, man werde die Schuld nicht im Team suchen, wenn es verliert. Oder läßt durchblicken, daß man den Nachfolger schon im Auge hatte… welche Dynamik kann das erzeugen?
    Krämer kann Leute begeistern, steht auf Typen mit positiver Aggressivität, spielt gern 4-2-3-1 und hat mal gesagt, er läßt gern dem Gegner den Ball, um ihn ihm dann mit voller Wucht abjagen zu lassen. Mal vereinfacht gesagt. Also gegen den Ball agieren und dan im hohen Tempo umschalten.
    Das hätte man alles vor Krämers Verpflichtung herausfinden können und sich fragen: ist der größtenteils zusammengestellte Kader dafür ausgerichtet? Paßt Krämer zu dem, was er an Spielern vorfindet?
    So aber wirkt die Entlassung schäbig und hat durch die schnelle und zufällig zur Verfügung stehende Nachfolge einen Beigeschmack.

  18. Merkt Euch gut, was jetzt über Wollitz gesagt und gelobhudelt wird und fallt dann in einem Jahr nicht aus allen blauweißen Wolken ,wenn er plötzlich wieder entlassen werden muss!
    So ist der Profifußball und wir alle” lieben” es!
    Mal sehn wen er mitbringt und ob er außer “in den Hintern treten ” so drauf hat.
    Lieber Alex, danke für deinen guten Beitrag und allen bw.Weihnachtsgrüße !!!

  19. Bravo Führungsriege Ihr die Ihr die Weisheit mit dem Löffel gefressen habt . Wenn es so Weiter geht, machen Kallnik und Co. Unseren Verein mit Ihrer Einkaufspolitik kaputt. Der Kader mit dem Trainer Krämer arbeiten musste, war schon vor Vertragsantritt da. Jetzt denken Alle mit dem Kasernenton von Wollitz diesem Selbstdarsteller wird vieles anders.Vergesst nicht in der Mannschaft stehen auch erfahrene Männer , und ich glaube nicht das mit Härte ein Umdenken eingeleitet wird. Sollte es auch jetzt mit dem Erfolg nicht klappen,kann es am Ende nur heissen: ,,Kallnik &Franz ab in die Wüste”.

  20. Der erneute Trainerwechsel. die Art und Weise, wie er vonstatten ging, das Unverständnis bei der Mannschaft und bei einem großen Teil der Fans, die Winkelzüge der Herren Franz und Kallnik etc. lassen eine Menge Fragen entstehen ob der Vereinskultur und ob das noch was mit den Genen des FCM und den Vereinszielen zu tun hat. Deshalb sollten die Mitglieder jetzt umgehend eine außerordentliche Mitgliederversammlung einfordern. Wenn 50 Mitglieder das fordern, dann muss der Vorstand diese einberufen

  21. Man muss das Kind auch mal beim Namen nennen: Manuel Holscher heißt der als Journalist getarnte Erfüllungsgehilfe von Kallnik und Franz. Die Volksstimme war und bleibt ein unterirdisches Blatt – egal unter welchem Eigner, ob SED oder Bauer. Holscher hat dieselbe dreckige Nummer bei Härtel durchgezogen. Ekelhaft.

    Kallnik und Franz können machen, was sie wollen, weil es weder mediale noch interne Korrektive gibt (Aufsichtsrat).

  22. M.F.hätte schon längst gefeuert werden müssen und nicht der Vertrag verlängert werden.Seine Hauptaufgabe dem Trainer eine konkurrenzfähige Mannschaft für die jeweilige Liega zu stellen.Bis jetzt immer nicht gelungen, der Posten eben doch eine Nummer zu groß für M.F.Logische Konsequenz Entlassung,oder Rücktritt,aber dafür fehlt ja solchen Typen das Rückgrad und Charakter.

  23. Pingback: Entfremdung - nurderfcm.de

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