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Episode 64: Lieber kein Derby als ein falsches Derby

 

Während in dieser Woche mal wieder die Derby-Sau durchs Mediendorf getrieben wird, beschäftigen wir uns in Podcast-Episode 64 zunächst erst einmal ausführlicher mit dem Auswärtssieg unserer Mannschaft beim SC Fortuna Köln. Wir gehen kurz auf das Drumherum ein, diskutieren über Aufstellung und Spielverlauf und überlegen, was denn wohl die besonderen Faktoren waren, die zu den ersten drei Punkten im Südstadion seit 16 Jahren geführt haben. Die anstehende Partie der Größten der Welt gegen die Kleinsten von allem besprechen wir natürlich auch und gehen dabei insbesondere der Frage nach, wie der angekündigte Besuch der aktiven Fanszene des Gegners in unserem Stadion vor dem Hintergrund der bekannten Ereignisse um den Tod von Hannes letztes Jahr zu bewerten ist. Dazu beschäftigt uns natürlich auch der erste Auftritt der chinesischen U20 in Mainz nebst Fahnenskandal, gehen Beileidsbekundungen nach Karlsruhe und schauen wir insgesamt, was es in der Liga so Neues gibt.

Der angesprochene Kommentar zur chinesischen U20, der Sache mit den Tibet-Fahnen und der eigentümlichen Argumentation des DFB rund um das Thema “Meinungsfreiheit” ist bei der taz zu finden.

Die Kapitelmarken für die aktuelle Folge sind diese hier:

00:00:00 Intro, Sendungsthemen
00:02:02 Rückblick Fortuna Köln
00:27:57 Vorschau auf das nächste Spiel
00:56:48 Neues von Reinhard/Neues aus der Liga
01:16:05 Sonstiges
01:19:28 Hörer der Woche
01:20:45 Ausblick auf die nächste Sendung, Outro

Viel Spaß mit Episode 64 und wie immer gilt: Wir freuen uns über Feedback, übers Weitersagen und natürlich auch über Eure Rezensionen bei iTunes! Ausgabe 65 erscheint voraussichtlich am 29.11..

Thomas’ “Fantasy Football”-Elf gegen den Halleschen FC:

Glinker – Schäfer, Weil, Handke – Hammann, Erdmann, Rother, Butzen – Niemeyer, Beck, Düker

Alex’ “Fantasy Football”-Elf gegen den Halleschen FC:

Glinker – Schäfer, Weil, Handke – Hammann, Erdmann, Rother, Butzen – Niemeyer, Beck, Düker

Ergebnistipps:

Thomas: 3:0 | Alex: 2:1

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3 Kommentare

  1. Moin, zum Thema Regionalliga-Reform:

    Die Anzahl der “aufstiegswilligen” Vereine sollte bei der Zuschneidung der Regionalligen keine Rolle spielen. Es kann auch ein legitimes Ziel für einen Amateurverein sein, in die Regionalliga aufzusteigen und da zu spielen, ohne Ambitionen in Richtung Profifußball an den Tag legen zu müssen. Das ist eh ein vernünftiger Realismus, den man, schaut man sich z.B. mal die ganzen heruntergewirtschafteten Vereine alleine in der RL Südwest an, eher mehr als weniger Vereinen in den Regionalligen empfehlen sollte 😉 …

    Was den NOFV angeht: Der repräsentiert 10% der aktiven Fußballer und 20% der Vereine in Deutschland und stellt sich nun hin und sagt: “Wir wollen vier Regionalligen, aber unsere bleibt so, sollen sich doch 90% der Aktiven und 80% der Vereine in die anderen drei drängeln…”

    Der Westen, der mehr Vereine und fast dreimal so viele Aktive wie der NOFV repräsentiert, könnte dann ja mit Fug und Recht dasselbe verlangen. Bayern auch, fast genauso viele Vereine wie Westen und dreimal so viele Aktive wie NOFV.

    Und das sind ja nicht nur Zahlen, sondern in diesen Verbänden befinden sich diese Vereine ja in unter der Regionalliga angeordneten Ligen mit Aufstiegsregelungen.

    Und es darf nicht passieren, dass es in NOFV einfacher ist aufzusteigen (weil es weniger Vereine und damit mehr direkte Aufstiegsmöglichkeiten aus unteren Ligen in 18 oder 20 Regionalligaplätze gibt) als im Westen/Bayern/Südwesten, wo es die bevölkerungsreichen Regionen mit entsprechend vielen Vereinen und Ligen gibt.

    Somit wird eine Verkleinerung auf vier Ligen nicht ohne Neuverteilung kleinerer Verbände abgehen können, und die wird man mit “wir sind für vier Ligen aber bei uns muss alles so bleiben” nicht hinbekommen.

    Gruß aus Karlsruhe!

  2. Gute Vorschläge kamen bereits, vorrangig aus der Weststaffel. Und da redet niemand von Zerschlagung von irgendetwas.

    Das witzige ist doch, dass die Staffel, die theoretisch die meisten Aufsteiger haben könnte, seit drei!!! Jahren mit beiden Relegationsteilnehmern sang- und klanglos gescheitert sind, warum auch immer.

    Ich befürworte weiterhin den Vorschlag aus Essen, eine vierte Liga einzuführen und vier Regionalligen darunter zu haben. Dabei sollten dann auch irgendwelche regionalen Befindlichkeiten, Stichwort RL Bayern, eine Rolle spielen.

    Eine Linie quer durch die Mitte Deutschlands, eine Linie längs durch die Mitte Deutschlands, fertig. Das ganze garniert mit einer vernünftigen finanziellen Idee durch den DFB, ich weiß, utopisch, da wir ja hier vom DFB sprechen.

    Dann hätte man vier Ligen, Nordost, Nordwest, Südost, Südwest.

    Es könnte so einfach sein, wenn da eben nicht sämtliche Befindlichkeiten von wem auch immer wären.

    Man hätte dann eine vierte Liga, die man von mir aus auch in Nord und Süd teilen könnte, wo dann aber auch wirklich Vereine landen würden, die auch höher kommen wollen. Und für alle andere wäre dann die Regionalliga da.

  3. Dann hätte man ja bis in die fünfte Ebene Ligen die “überregional” mit den entsprechenden Anforderungen und Kosten sind, ergo nochmal ca. 20 Klubs mehr.

    Ich würde die fünf Regionalligen beibehalten, auf 16 Vereine verkleinern (um Spieltage zu sparen), vier Absteiger in der Dritten Liga einführen und dann die bisherigen 6 Relegationsspielteilnehmer eine Endrunde “jeder gegen jeden” (= 10 Spieltage) spielen lassen, dann hätte man die vier Besten einigermaßen fair ermittelt.

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