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Episode 27: Verantwortung übernehmen!

 

Ein weiteres interessantes Wochenende liegt hinter uns, an dem der 1. FC Magdeburg trotz bester Chancen nicht gegen den FSV Zwickau gewinnen konnte und an dem die Außerordentliche Mitgliederversammlung am 19.02. erneut ihre Schatten vorauswarf. Die aktive Fanszene hatte zu einer Informationsveranstaltung eingeladen und stellte am Samstag vor der Partie gegen Zwickau ihre Sichtweise auf die geplante Ausgliederung und auch auf die Stadionproblematik dar. Darüber, über das 1:1 am 21. Spieltag und über die Reise nach Paderborn sprechen wir in Ausgabe 27 des Podcasts. Diesmal zu Gast:Philipp und Karl von Block U, für deren Besuch wir uns ganz herzlich bedanken möchten! Natürlich küren wir auch wieder den Hörer der Woche, schauen in eine prall gefüllte “Sonstiges”-Rubrik und überlegen, ob wir nicht vielleicht eine Grüße-Ecke einführen sollen.

Podcast-Grüße gehen diesmal in jedem Fall an den PaderCast. Für eine Gegner-Perspektive auf das Spiel SCP-FCM sei die dortige Folge 66 empfohlen.

Viel Spaß mit Episode 27 und wie immer gilt: Wir freuen uns über Feedback, übers Weitersagen und natürlich auch über Eure Rezensionen bei iTunes!

Karls und Philipps “Fantasy Football”-Elf gegen den SC Paderborn:

Zingerle – Schiller, Hammann, Weil – Sowislo, Laprevotte – Schwede, Butzen, Kath – Beck, Düker

Thomas’ “Fantasy Football”-Elf gegen den SC Paderborn:

Zingerle – Schiller, Hammann, Weil – Sowislo, Laprevotte – Schwede, Butzen, Kath – Beck, Düker

Alex’ “Fantasy Football”-Elf gegen den SC Paderborn:

Zingerle – Hammann, Weil, Schiller – Löhmannsröben – Schwede, Sowislo, Butzen – Kath, Beck, Chahed

Ergebnistipps:

Karl: 1:2 | Philipp: 1:2 | Thomas: 1:3 | Alex: 0:2

3 Kommentare

  1. Ich höre euren Podcast direkt im Browser (Firefox), habe dort jedoch weder Sprungmarken gehört, noch sie wahrgenommen. Prinzipiell klappt das bei mp3 wohl auch nur, wenn man eine extra Datei einbindet (cue oder ähnliches), denn in einer mp3-Datei kann man meines Wissens nach nicht ohne Weiteres die Marken setzen.

    • Ha! Danke! Auphonic bietet das halt an und zeigt die Abschnitte in der nachproduzierten Datei dann auch tatsächlich an, von daher dachte ich, ich probiere das mal. Werd’ mich dazu noch mal genauer einlesen müssen.

  2. Hallo Alex,
    danke für den interessanten Podcast. Ich würde gerne zwei Punkte aus dem Podcast kommentieren:

    a) Die Frage der Insolvenz. (Min 42-43: Jetzt muss man sich fragen, welchem Verein das so passiert wäre? Ich sehe Gefahr als nicht groß.)

    Gerade der 1. FC Magdeburg sollte in diesem Zusammenhang eine Gefahr der Auflösung nicht als gering abwerten. Bei unserer Insolvenz ist der Club scharf an der Auflösung vorbeigeschrammt. Hätte es nicht die Spendenbewegung gegeben, die in dem Umfang damals nicht zu erwarten war, würden wir eventuell heute nicht mehr vom 1. FC Magdeburg sprechen. Besonders wenn durch äußere Faktoren (Gewalt Spirale gerät außer Kontrolle, oder ähnliches in Verbund mit Misserfolg) die Stimmung innerhalb der Stadt auf einmal gegen den Club kippen sollte, kann das schneller passieren, als es uns allen lieb ist. 2012 haben wir es nicht mal geschafft einen Trikotsponsor zu bekommen. Eine Insolvenz damals wäre z.B. schon existenzbedrohend gewesen..Wir können nur hoffen, niemals mehr in solche Situationen zu kommen.

    Als Beispiel sei hier nur ein Artikel genannt, den Kille vor Jahren mal hochgeladen hat (http://fcmfanshop.de/forum/viewtopic.php?t=854&start=60#p64035)
    :”Rhein Zeitung” vom 6. Juni 2002: Europapokalsieger FC Magdeburg vor dem Aus – Auch andere Klubs zittern
    „Der siebenmalige DDR-Pokalsieger wird zunächst in der Oberliga eingeordnet, aber es kommt wahrscheinlich noch schlimmer. Wird das beantragte Insolvenzverfahren nämlich erst nach dem 30. Juni eröffnet, steht der Klub kommende Saison laut Reglement als erster Absteiger in die fünfthöchste Spielklasse fest. Möglich scheint angesichts der Schulden auch die Auflösung. Und das nicht einmal zwei Jahre nach dem Pokal-Coup gegen Bayern München.“

    b) Die Geschichte mit ASAP wird mir zu ungenau diskutiert. (Min 37 Man kann ja momentan keine Anteile kaufen.)

    ASAP war kein Investor, sondern Vermarkter. Sie wollten dem Club einen Investor (eine Schweizer Firma, die später wegen ihrer Geschäftsgebaren noch einmal in die Schlagzeilen kommen sollte http://www.volksstimme.de/sport/regionalsport/965945_Geldwaesche-und-Treibstoffbetrug.html) besorgen. Man hatte damals in der Presse durch Strohmänner ganz genaue Vorstellungen der Zusammenarbeit vorgestellt, welche einen Verein auch ohne Ausgliederung übernommen hätten.

    Zitat aus der Volksstimme vom 10.01.2012: (Verlockendes Angebot… Mega-Deal: Nimmt der 1. FC Magdeburg die 3…) „Konkret ist laut Schmidt geplant, dass ein “Asap”-Vertreter im Aufsichtsrat, ein weiterer im Präsidium sitzt bzw. eine dritte Person zum Team des verantwortlichen sportlichen Bereichs gehört.“

    Man wollte also alle wichtigen Positionen im Verein übernehmen (Also genau was die Beiden gegen die Ausgliederung vorbringen). Mit der Euphorie der Millionen wäre das auch eventuell gelungen. Viele waren Damals bereit für den Erfolg alles zu geben, besonders eine Ablösung des sehr umstrittenem Präsidiums.
    Oder um eine andere Quelle aus der Zeit zu zitieren:
    Der “Fall Asap”: Es gibt kein Zurück mehr 07.04.2012, http://1.fc-magdeburg.de/saison/presse/der-fall-asap-es-gibt-kein-zurueck-mehr/3946/ :
    “Und in Richtung Meyer: Er hatte in seiner Kneipe schon ein Schein-Präsidium “zusammengestellt. Aber das wird noch entsprechend ausgewertet und noch richtig krachen.”

    Dieser derartig gewandelte Verein sollte dann die Männermannschaft ausgliedern.
    Zitat: Auch an eine Ausgliederung der 1. Mannschaft aus dem Gesamtverein ist gedacht. Meyer: “So wie das bei den SCM-Handballern der Fall ist.” http://www.volksstimme.de/sport/regionalsport/724844_Spanische-Investoren-winken-mit-Millionen.html

    Gehen wir von einem Korn Wahrheit in den Quellen aus, dann wäre genau das eingetreten, was Ralle @Tombolamusikant im letzten Podcast angesprochen hat. Ein Investor kommt, die Fans sind begeistert und bekommen die Mehrheit. Eine Ausgliederung nach den Vorstellungen des Investors geschieht und ich vermute, dies wird nicht zu unseren Gunsten sein.
    Die Aussage, wir haben den ersten Schritt gemacht ist halt falsch. Man kann die Behauptung auch anders herum aufstellen: Wir haben eventuell ein Gerüst geschaffen, in das ein Investor gar nicht investieren will, da er den Verein gerade nicht so einfach übernehmen kann, wie es im Falle einer Ausgliederung in Eile geschehen würde. Beweisen kann es niemand.. Einen Schutz vor Investoren gibt es auch nicht. Einen e.V., sogar mit aufgelöster Gesellschaft, muss schon die gesamte Satzung umwerfen, um eine Ausgliederung für immer zu verhindern und dann will sich doch einmal jemand profilieren und eine Klage betreffend der Gemeinnützigkeit erzwingt auf einmal die Ausgliederung.

    Ein Zusammentreffen der beiden Parteien der Pro- und Contra-Podcasts wäre für dieses Thema wirklich ideal gewesen. Schade das nicht wenigstens einer der beiden pro Vertreter bei der Diskussion anwesend war. Eine Diskussion hätte vermutlich in dem Thema noch ein paar interessante Punkte zur Sprache gebracht, die den Fans bei der Entscheidungsfindung geholfen hätten.

    Trotz der Anmerkungen, danke für den Podcast und das Aufgreifen dieses schweren und vielschichtigen Themas.

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