Episode 42: Finishing Moves

24. Mai 2017 at 23:24

 

Da ist er also Geschichte, der letzte Spieltag der Drittliga-Saison 2016/2017. Zeit für uns im Podcast, Bilanz zu ziehen und den ersten Teil unseres Saisonrückblicks anzugehen (den zweiten gibt es in der nächsten Woche). Wir besprechen natürlich zunächst das letzte Punktspiel gegen die Sportfreunde Lotte ein wenig ausführlicher und schauen kurz auf das Landespokalfinale, bevor wir uns dann an einer Gesamteinschätzung der Spielzeit versuchen. Neben einem Blick auf die bisher feststehenden Abgänge beschäftigen wir uns außerdem mit den vom MDR ausgegebenen Spielerzeugnissen und stellen fest, dass es tatsächlich gar nicht so einfach ist, jeden Spieler mit einer Schulnote für die gesamte Saison zu versehen. Im “Sonstiges”-Segment geht es diesmal unter anderem um Dortmund und die EM, Zwickau und Pyro, den FCM und seinen Trainerstab und die diversen Relegationsspiele, die in den nächsten Tagen anstehen werden.

“FCM, wir danken Dir!”

21. Mai 2017 at 19:47

1. FC Magdeburg – Sportfreunde Lotte, 38. Spieltag, 2:0 (0:0)

…und dann ist plötzlich alles vorbei. Es ist ja immer irgendwie ein merkwürdiges Gefühl, wenn das letzte Punktspiel der Saison abgepfiffen wird und sich so langsam die Erkenntnis einstellt, dass man nun erst einmal ein paar Wochen auf das Erlebnis “Ligabetrieb” wird verzichten müssten. Die Partie gegen die Sportfreunde Lotte war in dieser Hinsicht aber noch einmal eine ganz besondere, beendete Schiedsrichter Daniel Schlager ungefähr um 15:20 Uhr schließlich nicht nur die Begegnung, sondern gleich die gesamte Drittligasaison des 1. FC Magdeburg und mit ihr die Hoffnung, vielleicht am Ende doch noch zwei Spiele Nachschlag zu bekommen. Letztlich ist, wenn man nicht nur die Partie an sich, sondern die letzten Wochen insgesamt betrachtet, das eingetreten, was man wohl erwarten musste: dass der 1. FC Magdeburg eine sehr gute Spielzeit nicht mehr mit der Teilnahme an den Relegationsspielen krönen konnte. Trotzdem war der letzte Auftritt gegen Lotte nicht weniger als eine Demonstration all dessen, was diesen unglaublichen Verein ausmacht – sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen. Und es gibt überhaupt keinen Grund, nicht erhobenen Hauptes und mit stolzgeschwellter Brust sagen zu können: Danke, FCM! Es war eine geile Saison.

Episode 41: Strukturkonservativ

17. Mai 2017 at 22:39

 

Nach dem 2:2 gegen den VfR Aalen vom vergangenen Wochenende kann der 1. FC Magdeburg den Relegationsplatz aus eigener Kraft nicht mehr erreichen. Klar, dass dieser Umstand sowie das Spiel an sich natürlich einen Schwerpunkt in Episode 41 bilden. Gleichzeitig wirft die derzeitige Konstellation auch die Frage auf, was im letzten Punktspiel gegen die Sportfreunde Lotte noch so geht – “Alles auf Angriff” kann aus unserer Sicht eigentlich nur die Devise lauten. Unter “Sonstiges” findet sich diesmal tatsächlich auch das eine oder andere Thema mit FCM-Bezug. Es geht unter anderem um die Vertragssituation von Leopold Zingerle und die aktuelle Lage bei unserem Hauptsponsor. Außerdem schauen wir auf die Ausgangslage im Tabellenkeller vor dem letzten Ligaspiel und überlegen, wer neben Mainz II und dem FSV Frankfurt wohl den bitteren Gang in die Regionalliga wird antreten müssen.

Ach, Club

14. Mai 2017 at 13:33

VfR Aalen – 1. FC Magdeburg, 37. Spieltag, 2:2 (1:1)

Nach dem Heimspiel gegen Großaspach war die Saison vorbei und wir haben es nur alle nicht gemerkt. So jedenfalls fühlt es sich momentan an nach dem 3. Unentschieden in Folge, das den 1. FC Magdeburg den dritten Rang kostete und, nimmt man die letzten Leistungen als Grundlage, wenig Hoffnungen lässt auf einen möglichen Zweitligaaufstieg über den Umweg der Relegation. Irgend etwas muss passiert sein nach diesem Spiel gegen Großaspach, was die Mannschaft dazu veranlasst hat, vor allem die simplen, kleinen Dinge nicht mehr verlässlich auf den Rasen zu bringen. Gefährliche Standards. Pässe aus der Abwehr zum Verbindungsspieler im Mittelfeld. Präzise Zuspiele im letzten Drittel. Lange Diagonalbälle, die auch ankommen. Irgendwas überraschendes in den letzten Spielminuten, das den Gegner mal auf dem falschen Fuß erwischt. Die Liste ließe sich fortsetzen. In Aalen jedenfalls sah man eine Mannschaft, die über weite Strecken Fußball spielte, weil man sie ließ und eine, die 20 Minuten in der ersten und ungefähr 25 in der zweiten Hälfte die Kontrolle hatte und insgesamt aber (erneut) zu wenig Torgefahr ausstrahlte, um mit Macht den Relegationsplatz zu zementieren.

Episode 40: Harte Liebe

10. Mai 2017 at 22:47

 

In Episode 40 beschäftigt uns natürlich die Frage, was das 1:1 gegen den FSV Frankfurt im vorletzten Punkt-Heimspiel der Saison für das Aufstiegsrennen bedeutet. Zu Gast im ersten Teil ist Franzi, die als @FranziskaNaja auf Twitter zu finden ist und außerdem für den Hangcasting-Podcast verantwortlich zeichnet. Wir erfahren, wie sich das Spiel vom Gästeblock aus so dargestellt hat, wie die Stimmung beim FSV aktuell ist und welche Perspektiven es FSV-seitig für die kommende Saison gibt. Selbstverständlich kommt aber auch der Blick auf unsere eigene Mannschaft nicht zu kurz. Im zweiten Teil diskutieren wir dann unsere Aussichten für das Spiel in Aalen, zu dem um die 2.000 Clubfans erwartet werden und das die Mannschaft in jedem Fall gewinnen sollte, will man den Qualifikationsplatz gegen die starke Konkurrenz aus Regensburg bis zum Saisonende verteidigen. Dazu gibt es natürlich auch wieder das eine oder andere Thema im “Sonstiges”-Segment, in dem wir diesmal unter anderem die Identität unseres Phrasenpaten enthüllen und außerdem darüber nachdenken, welche großartigen Reform-Späße sich der DFB wohl als nächstes ausdenken mag.

Aus der Traum?

7. Mai 2017 at 10:28

1. FC Magdeburg – FSV Frankfurt, 36. Spieltag, 1:1 (0:0)

Machen wir uns nichts vor: Wenn Du drei Spieltage vor Saisonende noch absolut realistische Chancen auf den direkten Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga hast, ist ein 1:1 zuhause gegen den bereis als Absteiger feststehenden Tabellenletzten natürlich zu wenig. Wenn das Spiel noch dazu so läuft, dass man über den einen Punkt am Ende sogar noch froh sein kann, weil eben jener bereits als Absteiger feststehende Tabellenletzte im gesamten Spiel die besseren Chancen hatte und es lediglich dem Unvermögen der Gäste zu verdanken war, die Partie nach der Führung durch Christian Beck nicht auch noch zu drehen, wird aus einem “zu wenig” ein “viel, viel zu wenig”. Fakt ist: Der 1. FC Magdeburg ist im Moment (sieht man von Großaspach mal ab) einfach nicht in der Lage, Begegnungen für sich zu entscheiden und wird wohl nach dem Unentschieden gegen den FSV Frankfurt in den verbleibenden zwei Begegnungen, wenn Holstein Kiel jetzt nicht völlig einbricht, lediglich noch um den Relegationsplatz 3 kämpfen können. Das ist per se natürlich alles andere als schlecht, angesichts der hervorragenden Ausgangsposition, die man lange Zeit hatte, aber natürlich trotzdem sehr, sehr ärgerlich. 

Episode 39: Die Dosis macht das Gift

3. Mai 2017 at 23:06

 

In Podcast-Episode 39 fragen wir uns zunächst, was eigentlich in der ersten Hälfte in Halle los war, als die Mannschaft völlig neben sich stand und Glück hatte, mit nur einem Gegentor in die Halbzeitpause zu gehen. Bei der Suche nach einer Antwort hilft uns Ralle, der auf Twitter als @tombolamusikant unterwegs ist und der nach seinem Besuch in Folge 24 bereits zum zweiten Mal im Podcast vorbeischaut. Wir sprechen außerdem über die anstehende Partie gegen den FSV Frankfurt und versuchen, von weitem einen Eindruck zu bekommen, was bei den Bornheimern, die ja bekanntlich Insolvenz angemeldet haben und mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit als erster Absteiger feststehen, so los ist. Außerdem unter anderem mit im Programm: Christian Seifert und die Ultras, 50+1 und Hannover, Eindrücke aus Dortmund und Neuigkeiten zur Sanierung unseres Heinz-Krügel-Stadions.

Episode 38: Karma, Baby!

26. April 2017 at 22:30

 

Mit Episode 38 sind wir nach einer eskalativen Folge in der Vorwoche wieder zurück im regulären Format. Wir besprechen also den Heimsieg gegen die SG Sonnenhof Großaspach, blicken voraus auf das vorletzte Auswärtsspiel der regulären Saison und hoffen, dass die für die Mannschaft nun anstehende Reise ins südliche Sachsen-Anhalt die vorläufig letzte zu einem Pflichtspielvergleich mit dem Halleschen FC sein wird. Die Sache mit der Reise muss allerdings nicht unbedingt für uns Clubfans gelten, könnte es doch zumindest theoretisch passieren, dass wir das Kurt-Wabbel-Stadion schneller wiedersehen, als uns allen lieb sein kann…

Scheibenschießen

23. April 2017 at 9:46

1. FC Magdeburg – SG Sonnenhof Großaspach, 34. Spieltag, 2:1 (1:1)

Es ist schon spannend: Da ist der Kapitän gesperrt, der Dauerbrenner auf der linken Seite ebenso, dazu hat das Team ein Unter-der-Woche-Landespokal-Halbfinalderby in den Knochen und sieht sich der Trainer gezwungen, nicht nur die Mannschaftsaufstellung auf 5 Positionen, sondern gleich noch die komplette taktische Grundordnung zu ändern – und dann liefert der 1. FC Magdeburg gegen die SG Sonnenhof Großaspach so ein Spiel ab. 2:1 heißt es am Ende völlig verdient gegen eine Großaspacher Mannschaft, die mit dem engagierten Auftreten der Hausherren in den ersten 20 Minuten völlig überfordert war, sich nach 42 Minuten dankenswerter Weise selbst entscheidend schwächte und es hinten raus nur der katastrophalen Chancenverwertung des Clubs zu verdanken hatte, im Heinz-Krügel-Stadion nicht vollkommen baden zu gehen. Dass es die Gastgeber trotzdem noch einmal unnötig spannend machten, liegt derzeit wohl in der Natur der Sache – umso wichtiger, dass die (zweimalige) Führung endlich auch mal wieder für einen Sieg reichte.

Hätte, hätte, Fahrradkette

16. April 2017 at 10:26

F.C. Hansa Rostock – 1. FC Magdeburg, 33. Spieltag, 1:1 (0:0)

Hätte Jan Löhmannsröben nach knapp 76 Minuten nicht einen harmlosen, hohen Ball ohne Not direkt an die Rostocker Verteidigung abgegeben, anstatt ihn einfach in aller Ruhe anzunehmen und weiterzuverarbeiten, wäre der F.C. Hansa nicht über rechts ins Laufen gekommen. Und hätte die Defensive um Nico Hammann auf eben jener rechten Rostocker Offensivseite gleich beherzter zugepackt, statt Tim Väyrynen mit dem Ball am Fuß in aller Ruhe 30 Meter laufen zu lassen, wäre die Situation, die letztlich zum Elfmeter für die Gastgeber führte, womöglich nie entstanden. Und hätte Kiel dann in Erfurt nicht noch den Last-Minute-Ausgleich erzielt, wären gut 2.000 Clubfans nach der Partie mit einiger Wahrscheinlichkeit als fröhliche Anhänger eines Drittliga-Zweitplatzierten wieder nach Hause gefahren. Hätte, hätte, Fahrradkette. Ärgerlich nur, dass man Fußball nun mal nicht im Konjunktiv spielt.